WC: Unterschätztes Aushängeschild für Unternehmen

Jeder braucht es, keiner spricht darüber: Einer der am wenigsten beachteten Räume ist das WC. Dabei ist gerade die Toilette das geheime Aushängeschild eines Gebäudes und kann viel dazu beitragen, wie Ihr Unternehmen von Kunden, Mitarbeitern oder Bewerbern wahrgenommen wird. Hängt im Gäste-WC eines Restaurants lediglich eine kleine, trübe Glühbirne, wird man sich wohl zweimal überlegen, ob man dort noch einmal etwas konsumieren möchte. Mit der richtigen WC-Beleuchtung machen Sie den stillen Rückzugsort zu einer Wohlfühloase, die auch Sie im besten Licht dastehen lässt.

Man findet es in jeder noch so kleinen Wohnung, jedem Hotel oder Restaurant, jedem Bürogebäude und jeder Werkstätte und sucht es meist mehrmals täglich auf: Das WC. Trotzdem wird dem Erscheinungsbild des viel genutzten Raums oft zu wenig Bedeutung beigemessen. Unangenehme oder mangelhafte WC-Beleuchtung kann einen negativen Eindruck des ganzen Unternehmens vermitteln und damit im schlimmsten Fall gar zur Absage eines Bewerbers oder einer schlechten Rezension Ihres Hotels oder Restaurants führen.

Gutes Licht mit wenig Aufwand

Dabei kann es so einfach sein, mit der richtigen Beleuchtung eine angenehme Stimmung zu erzeugen, die sich in einem positiven Gesamtbild für Ihr Unternehmen widerspiegelt. Mit gezielter Lichtsetzung wird das WC für Kunden, Gäste oder Mitarbeiter auf nur wenigen Quadratmetern zum erfolgreichen Aushängeschild. Deshalb ist es auch für das WC sinnvoll, sich von Profis ein geeignetes Beleuchtungskonzept erstellen zu lassen.

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WC-Beleuchtung: Sicherheit und Schutzarten

Ob Kundentoilette im Einkaufszentrum, Gäste-WC im Restaurant oder Mitarbeitertoilette im Bürogebäude: Neben einer angenehmen und energieeffizienten Beleuchtung ist auch die Sicherheit unverzichtbar – schließlich treffen auf dem WC Strom und Wasser zusammen. Eine helle und angenehme Beleuchtung signalisiert zudem Sauberkeit und erleichtert die Orientierung.

Damit Sie eine Leuchte in Feuchträumen wie Toiletten verwenden können, muss sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Deshalb gibt es nach der Norm DIN VDE 0100 – 701 verschiedene Sicherheitsregelungen für die unterschiedlichen Schutzbereiche eines Feuchtraums. Je stärker die Leuchte voraussichtlich mit Wasser in Berührung kommt, desto höher muss ihre Schutzart sein. Leuchten in Wassernähe müssen in jedem Fall mindestens die Schutzart IPX4 aufweisen.

Die wichtigsten Schutzarten für Feuchtraumleuchten

  • IPX4: Schutz vor Spritzwasser
  • IPX5: Schutz vor Spritzwasser und Strahlwasser
  • IPX6: Schutz gegen Staub und starkes Strahlwasser

Generell gilt: Je höher die Zahl, desto besser ist die Leuchte vor Wasser geschützt.

Wählen Sie die richtige Lichtfarbe für WC und Eingangsbereich

Das WC ist weitaus mehr als nur ein notwendiges Übel. Es dient gleichzeitig als privater Rückzugsort für Besucher, Kunden oder Gäste, die zwischendurch ihr Erscheinungsbild überprüfen oder eine kurze Pause vom Trubel einlegen wollen. Gute WC-Beleuchtung ist deshalb besonders wichtig: Das Licht sollte hell, aber nicht grell oder gar blendend sein. Je nach Größe des WCs und des womöglich dazugehörigen Eingangsbereiches benötigt man oft mehrere Leuchten, um ein optimales Gesamtlicht zu erreichen. Behagliche Stimmung empfinden wir mit warmweißem Licht, gute Bedingungen für Sauberkeit und Gründlichkeit schaffen Sie eher mit kaltweißer Beleuchtung. Ein guter Kompromiss ist eine Kombination aus beiden Varianten: beispielsweise warmweiße LED-Spots an der Decke und kaltweiße Beleuchtung über dem Waschbecken. Besonders stromsparen ist es, wenn das Licht mithilfe von Sensoren nur bei Bewegung angeht.

LichtfarbeKelvin
Lichtfarbe Extra WarmweißExtra Warmweiß< 2.700 K
Lichtfarbe WarmweißWarmweiß2.700 K – 3.300 K
Lichtfarbe KaltweißKaltweiß3.300 K – 5.300 K
Lichtfarbe TageslichtweißTageslichtweiß5.300 K

Bei der Gestaltung sind Ihrer Kreativität (und damit dem positiven Eindruck Ihrer Kunden und Gäste) keine Grenzen gesetzt: Vom dimmbaren Sternenhimmel über stimmungsvolle Farbwechsel bis hin zu Lichtakzenten in unterschiedlichen Farben sind die Möglichkeiten mit stromsparenden LEDs beinahe grenzenlos. Für Toilettenräume, die man seltener nutzt (bspw. Mitarbeiter-WC im Bürogebäude), empfehlen sich Bewegungsmelder, die das Licht nur bei Bedarf einschalten oder je nach einfallendem Tageslicht entsprechend dimmen. Gibt es einen Eingangsbereich, sollte bereits dieser gleichmäßig beleuchtet sein. Ist zudem eine Handwaschmöglichkeit vorhanden, gelten die Vorschriften für die entsprechenden Schutzarten der Leuchten.


White Paper: Leuchtmittel für Zuhause

Welches Leuchtmittel ist passend für mein Zuhause? Wie viel Strom kann ich mit LED sparen? Welche Fassungen gibt es und worauf muss ich beim Kauf von Leuchtmitteln achten? Wir verraten die wichtigsten Eigenschaften für die passende Leuchtmittelauswahl!
 
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Wie hell soll die WC-Beleuchtung sein?

200 bis 400 Lumen pro m2 sind ideal, um das WC ausreichend und angenehm zu beleuchten. In puncto Stromverbrauch, Haltbarkeit, Flexibilität und Leuchtkraft hat LED Beleuchtung zahlreiche Vorteile und ist deutlich effizienter ist als herkömmliche Leuchtmittel.

Lumen – der Messwert für die Helligkeit

Wie viel Licht eine Leuchtquelle abgibt, wird in Lumen (lm) gemessen: Je höher der Wert, desto heller leuchtet das Leuchtmittel. In Arbeitsbereichen (Küche, Hotellobby, Werkstatt, …) sind höhere Lumenzahlen sinnvoll, um konzentriert arbeiten zu können. Räume, die der Entspannung dienen, benötigen niedrigere Lumenzahlen. Dimmbare Leuchten eignen sich für die WC-Beleuchtung besonders gut, um die Beleuchtung je nach einfallendem Tageslicht entsprechend anzupassen. Mit intelligenter Lichtsteuerung wie bspw. einem Bewegungssensor können Sie darüber hinaus gezielt Stromkosten sparen.

Was ist der Unterschied zwischen Leuchtmittel, Lampe und Leuchte?

Das Leuchtmittel befindet sich in der Leuchte und ist somit die eigentliche Lichtquelle. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird statt Leuchte auch das Wort Lampe verwendet – wir sprechen eher von Küchenlampe oder Schreibtischlampe. Nichtsdestotrotz: Ohne Leuchtmittel leuchten weder Lampe noch Leuchte!

Kaltweißes oder warmweißes Licht im WC: Was ist besser?

Um optimale Lichtverhältnisse auf dem WC zu erzielen, benötigt man oft mehr als nur eine Lichtquelle. Eine Kombination aus beiden Farbtemperaturen ist daher ideal: Warmweißes Licht (bspw. als Deckenbeleuchtung) hat eine Farbtemperatur zwischen 2.700 und 3.300 Kelvin (K) und erzeugt eine angenehme Atmosphäre. Kaltweißes Licht (bspw. als Spiegelleuchte) mit Farbtemperaturen zwischen 3.300 und 5.300 Kelvin wirkt heller und vermittelt damit Sauberkeit, wirkt aber weniger gemütlich.


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